Valentinstag in Paris

Valentinstag in Paris

Sie glauben, der berühmte Tag der Liebenden, der Valentinstag, sei in Europa eine Erfindung der Moderne? Da haben Sie sich getäuscht! Dieser Tag hat seinen Ursprung in einer heidnisch römischen Tradition des IV. Jahrhunderts v. Chr., zu Ehren des Gottes der Fruchtbarkeit Lupercus (in der griechischen Mythologie der Gott Pan). Was das sogennante Ritual Lupercalia betrifft, gehen die überlieferten Geschichten auseinander. Die Geschichtsschreiber glauben jedoch, dass es zwischen dem 13. und 15. Februar alljährlich stattfand. Einige sagen, dass die Römer zu diesem Fest dem Gott Lupercus zwei Ziegenböcke opferten, um die Fruchtbarkeit und das Wohl ihrer Herde zu erhalten. Ein junges Pärchen sei dabei mit dem Blut der Opfertiere getauft worden und danach durch die Stadt gelaufen und habe mit zwei aus den Ziegenböcken gefertigten Lederriemen, Frauen, die schwanger werden wollten, ausgepeitscht. Ob dies jedoch alles so geschehen ist, weiß man nicht genau.

Eine andere Version der Lupercalia sieht vor, dass es sich um ein Ritual für den Übergang ins Erwachsenenleben handele, bei dem zwei Jugendliche ein Jahr lang verheiratet würden, um sich an den Freuden des Ehelebens bereits vorab zu erquicken. Es scheint genau diese Tradition gewesen zu sein, die die katholische Kirche als inakzeptabel betrachtete, als sie den 14. Februar im Gedenken an einen Heiligen, der für seine Liebesfeierlichkeiten gemartert wurde, einen gewissen Heiligen Valentin, als Feiertag bestimmte. Hier ist seine Geschichte:

Im dritten Jahrhundert n. Chr. überkamen den Kaiser Claudius II Kriegsgelüste, die er nicht befriedigen konnte, weil die meisten seiner Männer lieber zu Hause blieben und sich um ihre Familien kümmerten, als im Krieg zu sterben. Für Claudius II war die Lösung ebenso einfach wie grausam. Er annullierte einfach alle vorhandenen Ehen. Valentin wusste, dass diese Entscheidung die Männer in Versuchung bringen würde und entschied sich, dem Gesetz und dem Zorn des Kaisers die Stirn zu bieten. Damit die Seelen, für die er verantwortlich war, sich nicht durch eine Sünde außerhalb der heiligen Ehe verlieren, begann er heimlich Eheschließungen zu zelebrieren,  so dass die ihre Pflicht erfüllenden Soldaten ihn nicht finden konnten. Claudius II hörte jedoch von Valentins Ungehorsam und befahl ihm, vor ihm zu erscheinen. Valentin sollte seinem christlichen Glauben abschwören und Rom erneut die Treue schwören, was dieser jedoch ablehnte.

Vor seiner Hinrichtung soll Valentin seinen Freunden viele Briefe geschrieben haben und sie gebeten haben, für ihn zu beten. Er unterzeichnete die Briefe mit den Worten, „Gedenkt eurem Valentin“! Durch diese Legende ist der immer noch gegenwärtige Brauch entstanden, am Valentinstag Liebesbriefe zu schreiben.

Valentin wurde am 14., vielleicht auch am 24. Februar des Jahres 269 oder 270 hingerichtet. Bis heute sind sich die Geschichtsschreiber nicht ganz sicher. Es ist jedenfalls dieser Valentin, der zuerst zum Märtyrer und dann heilig gesprochen wurde, zu dessen Ehren in vielen Ländern der Welt der Valentinstag gefeiert wird.

Am häufigsten hört man von den Besuchern aus aller Welt, wenn sie von Paris sprechen, dass es die Stadt der Romantik und der Liebe ist. Nichts ist zutreffender! Aus diesem Grund kommen die Liebenden aus aller Welt in diese wunderschöne Hauptstadt, wo sie als Symbol ihrer gegenseitigen Zugehörigkeit ein Vorhängeschloss an den Pont des Arts hängen oder sich im Innenhof des Hôtel de Ville küssen, um die berühmte Fotografie von Doisneau wieder aufleben zu lassen.

Es gibt unzählige Möglichkeiten den 14. Februar in Paris zu feiern. Sehr beliebt sind die Kreuzfahrten auf der Seine, wobei die verschiedenen Bootsfahrtgesellschaften mit ausgefallenen Ideen darum wetteifern, diesen Ausflug noch romantischer zu machen. Unser Katalog wird Ihnen sicherlich dabei helfen, Ihrem Partner eine ausgefallene Nacht zu bereiten und zwar genauso wie er sie sich wünscht.


Entdecken Sie Paris

Paris bietet seinen Gästen eine Vielzahl an Möglichkeiten abhänig von wann und wo Sie die Stadt geniessen. Es gibt genau soviele Wege diese zu lieben.